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Post Internet Arts Education

Post Internet Arts Education

Im akademischen Jahr 2016/17 soll an der Universität zu Köln eine größere internationale Tagung zu Fragen einer Post-Internet Arts Education durchgeführt werden, die die stark gewandelten Bedingungen für kulturelle Medienbildung im Horizont des Internet State of Mind, der für die Generation der Digital Natives prägend ist, bedenkt und Konsequenzen für Praxis und Theorie der Bildung in Auseinandersetzung mit Künsten und Medien im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert entwickelt. Die Tagung soll vorbereitet werden durch einen Pre-Conference Reader und ein kleines Symposion in Kooperation mit dem Grimme Institut im Januar 2016. Zu diesem Symposion werden ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen und aus verschiedenen Institutionen eingeladen, die gemeinsam mit dem Team des Kölner Arbeitsbereichs über Formen, Inhalte, Erwartungen, Mitwirkende und Zielgruppen der Tagung beraten.

Kreativität oder Big Data – Wer entscheidet…

Kreativität oder Big Data – Wer entscheidet…

…über unsere Medienzukunft?

Grimme-Forschungskolleg und Grimme-Institut mit Panel am 22. Oktober 2015 auf den Medientagen München:

Die gesellschaftliche, digitale Transformation ist in vollem Gange. Big Data verändert die Medienbranche. Massenweise fließen Kommunikations-, Verhaltens-, und Konsumdaten zusammen und werden mithilfe mathematisch-statistischer Modelle analysiert. Medien- und IT-Unternehmen setzen Big Data Analysen zum Data Driven Decision Making (DDDM) ein, um betriebswirtschaftliche Prozesse effektiver steuern oder Zielgruppen genauer erfassen und damit erreichen zu können. Streaming-Dienste beispielsweise nutzen Social Media und Big Data Analysen zur Rezipientenforschung und Programmplanung.

Wie tief greifen algorithmisierte Entscheidungsprozesse in das Medienmanagement ein? Wie steuern Medienanbieter die Produktion und Verbreitung ihrer Inhalte über Big Data Analysen? Werden diese Analysen mehr über das zukünftige Medienkonsumverhalten wissen, als die Rezipienten selbst? Übernehmen zukünftig Algorithmen die Rolle der Kreativen – oder bleibt ihre Rolle auch in Zukunft unangetastet?

Die Veranstaltung „Kreativität oder Big Data – Wer entscheidet über unsere Medienzukunft?“ des Grimme-Instituts und des Grimme-Forschungskollegs an der Universität zu Köln stellte die Frage nach den Auswirkungen von Big Data auf Planung und Medienmanagement im Hörfunk und Audio-Bereich. Sie fand statt im Rahmen der Medientage München, am 22.10.2015, in der Zeit von 16.45 bis 17.45 Uhr. Zur Pressemitteilung geht es hier (PDF).

Begrüßung

  • Dr. Frauke Gerlach, Direktorin Grimme-Institut, Geschäftsführerin Grimme-Forschungskolleg

Diskussion

  • Prof. Dr. Claudia Loebbecke, Wissenschaftliche Direktorin Grimme-Forschungskolleg, Professorin für Medien- und Technologiemanagement der Universität zu Köln
  • Boris Lochthofen, RegioCast, Geschäftsführer von RADIO PSR und R.SA
  • Dr. Heinz Sommer, Hörfunkdirektor hr3
  • Stefan Zilch, Geschäftsführer Spotify

Moderation

  • Steffen Grimberg, Leiter Grimme-Preis & Mediendiskurs, Grimme-Institut